Mundart
Besonders nach dem 2. Weltkrieg galt die nordhessische Mundart und insbesondere das kasseläner Platt als „unfein“. Während in anderen deutschen Regionen, wie Bayern, Baden- Württemberg oder Sachsen die spezifische Mundart gefördert wurde, versuchte man in Nordhessen hochdeutsch zu sprechen.
Eine Sandershäuserin berichtet, dass sie in der Grundschule Ende der 1950er Jahre einen Satz, den sie in platt gesprochen hatte, 100 mal in Hochdeutsch aufschreiben musste.
Erst seit einigen Jahren wird versucht, die alte Sprache, also das „Plattsprechen“ wieder zu etablieren. Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass es eine gemeinsame nordhessische Mundart nicht gibt. In jedem Dorf können die Älteren zwar noch Platt sprechen, aber es gibt doch einige Unterschiede. So sprechen die Kaufunger oder Niester ein anderes „Platt“ als die Kasseler. Sogar zwischen dem Heiligenröder und Sandershäuser Platt gibt es Unterschiede.
Und dann existiert auch noch eine Sprachgrenze zwischen dem Norddeutschen und dem Hessischen, die nördlich von Niestetal verläuft.
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